Aus der Geschichte von Glis, Gamsen und Holz,

zusammengestellt u. a. aus den Schriftenreihen der Pro Historia Glis

Das Altertum
Das Altertum begann, als die Menschen die Schrift erfunden haben, ungefähr 3000 vor Christus, und es endete ungefähr um das Jahr 500 nach Christus.

Jungsteinzeit (5500 – 2200 v. Chr.)
Die Bronzezeit  (2200 – 800 v. Chr.)
Die Eisenzeit  (800 bis etwa 15 v. Chr.)
Die römische Zeit (15 v. Chr. – ca. 400 n. Chr.)
Das Frühmittelalter (ca. 400 n. Chr. – 911 n. Chr.)

Mittelalter zwischen dem 6. und 15. Jahrhundert
Frühmittelalter (5.–Mitte 11. Jh.), Hochmittelalter (Mitte 11. – Mitte 13. Jh.) sowie Spätmittelalter (Mitte 13. – ca. 1500).

Neuzeit ab 1500 n. Chr.
Die Neuzeit umfasst drei Zeitabschnitte: die Frühe Neuzeit (1450 bis 1650), die Jüngere Neuzeit (1650 bis 1789)  und die Neueste Zeit (1789 bis zur Gegenwart).

 

Altertum

Reconstitution_Glis-Waldmatte

Die ausführlichen Ausgrabungen in der Waldmatte bei Gamsen, die Spuren von Siedlungen bis zurück in die Bronzezeit (1400-1100 v. Chr.) zutage förderten, zeigen, dass in der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts vor Christus auf dem Gebiet der Gemeinde Brig-Glis eine erste Siedlung entstanden ist.
Ereignisse, zusammengestellt aus den Schriftenreihen der Pro Historia Glis,  finden Sie hier: Altertum

 

Mittelalter

57 v.CHr. - 454 n. Chr._ Wallis Spoeninaklein

Das Mittelalter im Wallis lässt sich in zwei Perioden unterteilen. Die erste, die Spätantike, reicht vom 4. bis zum 13. Jahrhundert, die zweite umfasst das 14. und das 15. Jahrhundert. Trotz der Berge folgte das Wallis den Entwicklungen der umliegenden Regionen. Im Mittelalter entstanden Gemeinschaften, sie beanspruchten Gebiete, bauten Festungen, Dörfer, Weiler. Sie lebten noch unter unsicheren Bedingungen und ihre Entwicklung wurde teils von Katastrophen behindert (Pest, Kriege usw.).
Einige Ereignisse, zusammengestellt aus den Schriftenreihen der Pro Historia Glis,  finden Sie hier: Mittelalter

Frühe und jüngere Neuzeit (1450 bis 1798)

1470 Wallis Zenden

Ab der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts bis 1798 war das Wallis in sieben Zehnden eingeteilt und wurde daher auch Republik der sieben Zehnden genannt. Diese Republik setzte im 16. Jahrhundert ihre Eigenständigkeit von den Bischöfen von Sitten durch.
Einige Ereignisse, zusammengestellt aus den Schriftenreihen der Pro Historia Glis,  finden Sie hier: Frühere und jüngere Neuzeit

Neueste Zeit (1798 bis zur Gegenwart).

Wappen_Wallis_

1802 erklärte Napoleon I. das Gebiet zur unabhängigen Republik Wallis und 1810 zum französischen Département du Simplon. 1815 trat das Wallis als 22. Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei. Die noch heute gültige Verfassung wurde 1907 verabschiedet, seitdem wurden jedoch einige Passagen durch Volksabstimmungen geändert. Die Frauen des Kantons sind seit 1970 stimmberechtigt. Im Jahr 2000 gab es starke Hochwasser an der Rhone. Durch die 3. Rhonekorrektion soll dies in Zukunft vermieden werden.
Einige Ereignisse, zusammengestellt aus den Schriftenreihen der Pro Historia Glis, finden Sie hier: Neuste Zeit